background
logotype
image1 image2 image3

 Der Heimatverein Lohmar hat eine lange Tradition und geht auf den 1976 gegründeten Heimat- und Kulturverein Lohmar zurück. 1988 wurde der Verein in Heimat- und Geschichtsverein Lohmar umbenannt; seit Februar 2022 führt der Verein die Bezeichnung Heimatverein Lohmar e. V.

„Heimat-Gemeinschaft-Verbundenheit“, dafür steht unser Verein und dies zeigt sich auch in unserem Vereinslogo. Wir möchten Jung und Alt einladen, Lohmar als Heimat (wieder) zu entdecken und gleichzeitig für die kommende Generation zu bewahren. Geschichte, Natur, Kultur und Traditionen der Stadt Lohmar spielen dabei eine wichtige Rolle.

Wir wollen nicht nur in der Vergangenheit verweilen, sondern zukünftig die Verantwortung und das Engagement für eine sich verändernde Heimat stärken, junge Menschen für ihre Stadt interessieren und das Gemeinschaftsleben fördern.

 

 Besuchen Sie uns auch auf:

 

 


 

Wanderserie „Wir lernen unsere Heimat kennen“

Landschaft, Natur, Sehenswertes, Historisches

 

Im Rahmen der Lohmarer Kulturtage hat der Heimatverein Lohmar e.V. (HGV) unter der Leitung von Wolfgang Weber wieder eine Wanderung durchgeführt. 25 Teilnehmer erfuhren im Verlauf der fünfstündigen Wanderung bei schönem, trockenem Herbstwetter Vieles über historische Orte und die schöne Natur in unserer Heimat. Der Weg führte von der Burg Lohmar aus über den Ziegen- und Scharfeberg und Altenrath in die Wahner Heide. Dabei erfuhren die Wanderer Wissenswertes über die Burg Lohmar, die alte Fähre, das Lohmarer Strandbad mit Bootsverleih, den Eremit auf dem Ziegenberg, die Abtragung des Scharfebergs für den Autobahnbau, die Historie von Altenrath, Boxhohns Eesch, das Gräberfeld Hohe Schanze, den Schießplatz mit dem feurigen Elias, den Flughafen, den Hühnerbruch, den Erzabbau sowie die Tonfabrik Ludwigshütte. An den historischen Orten trug die Präsentation von alten Postkarten, Fotos und Landkarten zum Erstaunen der Wanderer bei.

 

 


 

Käthe-Overath-Weg"

 

Der Rat der Stadt Lohmar hat am 20. September 2022 im "Sonderausschuss Donrath" einstimmig beschlossen, die geplante Straße im ehemaligen Industriegebiet der Firmen Oleschkowitz und Overath als "Käthe-Overath-Weg" zu benennen.

 Bereits im Jahre 2004 wurde von der Lohmarer Stadtverwaltung, mit der Beteiligung der Lohmarer Bevölkerung und der Vereine, eine Liste mit geeigneten Namen weiblicher Persönlichkeiten erstellt. Käte Overath wurde da auch vorgeschlagen. Auch durch die Initiative des Heimatverein Lohmar wurde schließlich die neu entstehende Straße in Donrath für die Namensbenennung in Käthe-Overath-Straße vorgeschlagen.

 Käthe Overath, geborene Meier, wurde am 16.9.1926 in Donrath geboren. Als junge Frau kam sie in den Dienst von Fotograf Bernauer aus Troisdorf. Es entwickelte sich über Jahre eine Freundschaft zur gesamten Familie. Frau Bernauer war Jüdin, wurde im September 1944 von den Nazis, gemeinsam mit ihrem Mann, in das Durchgangslager Köln Müngersdorf deportiert. Die Bernauers sollten in den nächsten Tagen weiter nach Theresienstadt transportiert werden.

Käthe Overath schaffte es mit einer List das Vertrauen der Wachen zu erreichen und die beiden Bernauers aus dem Lager zu bringen. Über Umwege kamen sie nach Donrath zu der Mutter von Käthe. Nach ein paar Tagen wurde die Sache sehr heikel, man vermutete Verrat, und brachte die Familie nach Muchensiefen auf einen Bauernhof. Hier erlebte die Familie das Kriegsende und wurden von den Alliierten befreit.

Im Jahre 1978 erhielt Käthe Overath das Bundesverdienstkreuz. 1990 ehrte sie die israelische Regierung mit dem Titel „Gerechte unter den Völkern“ in der Holocaust-Gedenkstätte „Yad Vashem“ in Jerusalem, Israel.

Am 23.11.1995 verstarb Käthe Overath. 

Mit der Festlegung „Käthe-Overath-Weg“ bleibt die mutige Tat in bleibender Erinnerung.

Ein ausführlicher Bericht unter dem Titel „Nicht alle waren Mörder“, Katharina Overath geborene Meier aus Donrath versteckte Juden in den Kriegsjahren 1944/45 von Autor Gerd Streichardt ist bereits 2008 im Lohmarer Heimatblatt Heft 22 erschienen.

 

 


 

Offener Brief zum Gesamtkonzept für Villa Friedlinde/Saugässchen/Villa Therese als
Begegnungs- und Kulturzentrum

 

Der HGV möchte mit diesem offenen Brief an unsere Bürgermeisterin, Frau Claudia Wieja, nicht nur die Öffentlichkeit über den aktuellen Sachstand informieren, sondern auch die Lohmarer Bürger zur Mitarbeit gewinnen.

Der Heimatverein Lohmar e.V. ruft Interessierte dazu auf, sich bei der Gestaltung des Heimatortes (“Miteinander Heimat gestalten“) einzubringen; insbesondere auch junge Menschen mit frischen Ideen sind herzlich willkommen.

Helfen Sie mit, sowohl das historische Lohmar für die nachfolgenden Generationen zu bewahren als auch den besten Weg zu einem modernen und attraktiven Lohmar zu finden.

Schreiben Sie uns Ihre Meinung oder Vorschläge per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder an unsere Postanschrift (HGV Lohmar, Bachstr. 12a, 53797 Lohmar).

Nur gemeinsam können wir Etwas bewegen!

 

 hier können Sie den offenen Brief an Frau Bürgermeisterin Claudia Wieja downloaden

 


 

Wanderung entlang des Lohmarer Kulturpfades mit Kirchenführung

 

Im Rahmen der Lohmarer Kulturtage führt der Heimatverein Lohmar e.V. (HGV) am Sonntag, den 2. Oktober 2022 eine cirka zweistündige Wanderung durch. Bei dem Rundweg erfahren Sie Einiges über die fast 1.000-jährige Geschichte unseres Ortes. Die Burg, die Kirche und der Frohnhof sind noch heute die sichtbaren Zeichen der Vergangenheit; aber auch über die weitere Entwicklung und das Leben der Bewohner wird - versehen mit lustigen Anekdoten - berichtet. Geführt wird die Wanderung von Hans Heinz Eimermacher.

Die Wandergruppe trifft sich am 2. Oktober 2022 um 14:00Uhr am Kriegerehrenmal in der Kirchstraße.

Die Anmeldungen können ab sofort per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) vorgenommen werden.

Dabei werden die Anmeldungen grundsätzlich in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Die
Teilnehmerzahl ist auf max. 40 Personen begrenzt. Wie bei allen Veranstaltungen des HGV gelten
auch hier die jeweils aktuellen Corona-Schutzverordnungen.

 


 

Zwanzig alte Traktoren hintereinander auf Tour

ein toller Blickfang am 3.9.2022

 

Gemeinsam mit unseren Traktor-Freunden von Draach op de Aaß hatten wir eine sehr schöne Ausfahrt in den Feldern und Wäldern zwischen Seelscheid und Much. Diesmal wurden wir zielsicher überwiegend über Wirtschaftswege oder verkehrsarme Straßen durch die schöne Landschaft geführt. Natürlich gab es auch einen Tank-Stop mit entsprechendem Flüssigkeitsnachschub. Ohne Zwischenfälle und von keinem Autoverkehr behindert, konnten wir die Fahrt bei schönem Wetter genießen. Beim gemeinsamen Abendessen und Umtrunk waren wir uns schnell einig, die gemeinsamen Aktivitäten im nächsten Jahr fortzusetzen. Die Teilnehmer beider Traktorgruppen funken auf einer Wellenlänge; das passt gut zusammen. Entsprechend gut war auch die Stimmung in der Runde.

Vielen Dank den Traktorfreunden von Draach op de Aaß für die Einladung und Gastfreundschaft. Danke, dass Ihr bei den Schäufele mit Brägele Wort gehalten habt. Der Tag ist nicht zu toppen – wir versuchen aber das schöne Event nächstes Jahr auf ähnlichem Niveau zu halten.

 

 

 

 hier finden Sie weitere Bilder von der Tour

 


 

Köln Tour der Traktorengruppe des HGV am 21. August 2022

„Dat erlävst de nur in Kölle!“

 

Wenn von den Fahrerinnen und Fahrern der Kölner Verkehrsbetriebe – KVB mehrfach und langanhaltend lautes Hupen ertönt, dann ist das für die meisten Verkehrsteilnehmer ein Gefahrenzeichen. Gänzlich anders bei uns – es ist ein Ausdruck der Freude und der Anerkennung für unsere heutige Kolonne aus acht inzwischen historischen Traktoren. Nicht nur viele Busse – auch ganze Straßenbahnen auf freier Strecke grüssen uns so und wir winken etwas verdutzt zurück. Ähnlich verhält es sich mit den Passanten, die zahlreich am Weg standen und teilweise applaudiert, Fotos gemacht oder sogar Videos gedreht haben. Später beim Lommi wird auch nicht mehr gefragt wo denn Lohmar liegen könnte – „Schön dat ihr widder do sidd“ klingt es dort zur Begrüßung.

Für die meisten von uns war es die zweite oder dritte Tour und für wenige die fünfte Tour mem Trecker noh Kölle; dabei zu sein ist scheinbar alles. Eigentlich hätten wir in diesem Jahr mit zehn Traktoren starten sollen, aber ein Traktorist hatte Rückenprobleme und ein anderer Traktor Probleme mit dem Kühlwasser. Gut gelaunt und deutlich vor der verabredeten Zeit waren aber dann doch 10 Personen – darunter zwei Beifahrer zum Start am HGV Haus. Wenig später startet eine zweite aus vier Personen bestehende Gruppe mit den Rädern ebenfalls auf dem Weg nach Köln. Noch später starten weitere fünf Personen mit PKW’s Richtung Köln. Nach einer Stunde Fahrzeit mit den noch langen Schatten der Morgensonne erreichen die Traktoren die Mondorfer Fähre gegen neun Uhr und setzen über den Rhein. Am Chemiepark in Wesseling vorbei und dann durch Sürth erreichten wir in Rodenkirchen unseren ersten längeren Pausenort; Verpflegung für die Fahrer inklusive. Danke dafür an Stefan, der ab jetzt ein willkommener dritter Beifahrer war. Mit der kölschen Zahl 11 fährt es sich nochmals besser und jetzt geht es ab über die Deutzer Brücke. Auf und später unter der Brücke treffen wir die mem Rädchen Angereisten; es entstehen tolle Fotos - auch von den Schrotträdern aus dem Rhein. Von hier aus fahren wir gemeinsam zum „Lommi“ – en Kölsch jezapft es schnell! Hier treffen wir auf die fünf weiter angereisten Personen. Jetzt sind wir zwanzig und in bester Stimmung geht es danach zum nächsten Ziel. Die Fotos vom Dom und der ganzen Gruppe entstehen in der Urbanstraße. Weil die Deutzer Brücke, der Rhein und der Dom es wert sind, drehen wir nochmals eine Runde hin und zurück över de Brück. In den Poller Wiesen erreichen wir pünktlich unser dortiges Stammlokal – das Poller Fischerhaus. Innerhalb weniger Minuten stehen Getränke und das Mittagessen auf dem Tisch. Organisation ist eben alles!

Auf der Rückfahrt nach Lohmar hatten die Radfahrer mal wieder die Nase vorn. Im letzten Jahr erwischte die Traktorfreunde eine Gewitterwolke und bremste die Gruppe aus. Diesmal war es ein Dieselfilter. Der „neue“ Hanomag kam ab Porz zunächst nicht mehr richtig auf Touren. In Höhe des Flughafens wurde dann das Problem fachgerecht gelöst. ADAC bruche mer nit. Beim Guido im Kirchdorf in Lohmar war eigens für einen kurzen Abschluss von der Tour für uns reserviert.

Was so schön klingt wie in einem echten Heimatfilm, war auch in der Realität so schön und wird bestimmt nochmals wiederholt, denn die Tradition hat auch in der heutigen Zeit einen wichtigen Platz!

 

 

 

hier finden Sie weitere Bilder von der Tour

 


 

Sitzbänke im Lohmarer Wald durch Heimatverein Lohmar e.V restauriert.

 

Der Heimatverein Lohmar e.V. (HGV) sorgt bereits seit über 35 Jahren für eine ausreichende Anzahl von Ruhebänke innerhalb von Lohmar und dem angrenzenden Wald. Mittlerweile werden 60 Bänke durch den HGV betreut. Den Wanderern bieten diese Bänke an vielen verschiedenen Standorten nicht nur einen Platz zum Ausruhen, sondern auch unterschiedliche Blickwinkel. Auf den Höhen schaut man in die Ferne, am Teich beobachtet man die Schwäne und im Wald kann man die unterschiedlichen Vegetationen studieren oder einfach nur die Ruhe genießen. In jedem Frühjahr werden alle Bänke überprüft, das Umfeld gesäubert, die Bänke bei Bedarf neu gestrichen und die eine oder andere Bank versetzt.

Von der „Rentner Bastelgruppe“, innerhalb der Aktivengruppe des HGV erfolgte ein Abbau, Grundsanierung und Wiederaufstellung der Bänke am Burgweiher, Johannesweiher und am Reitstall.

 

Neu aufgestellt wurden grundsanierte Bänke an den folgenden Standorten:

An der Kreuzung Waldweg Alte Lohmarer Straße Richtung Siegburg, Ecke schwarzer Weg.

An der Kreuzung Waldweg Reitstall zur Zwölf Apostelbuche, Ecke schwarzer Weg bzw. Höhe Gierssiefen.

 

An der Lohmarer Schutzhütte wurde eine der vier Bänke aus Eichenholz überarbeitet und mit Gewindestangen neu verschraubt. Die restlichen drei Bänke und zwei Tische werden in Kürze überarbeitet. Sogar dem Wunsch eines Lohmarer Bürgers an der Bank am Ende der Buchbitze, die etwas höher steht, ein Geländer anzubringen, wurde entsprochen. Dies soll Gehbehinderten die Möglichkeit schaffen, diese Bank zu erreichen. Nach Abstimmung mit dem Lohmarer Bauhof erfolgte durch diesen zeitnah die Anbringung eines Geländers und eine Nivellierung der Fläche mit Feinschotter.

Wir bedanken uns auf diesem Weg bei allen Spaziergängern, die während der Arbeiten im Wald immer lobende Worte für unser Engagement gefunden haben. Anregungen können Sie gerne jederzeit und unmittelbar an dem Heimatverein richten - unsere Bänke sind alle mit HGV Lohmar gekennzeichnet.

Leider zeigt uns das letzte Bild, dass es jedoch auch eine andere Gruppe Menschen gibt, die weder eine Beziehung zur Natur haben noch die Arbeit der Aktiven zu schätzen wissen und unsere Plätze mutwillig zerstören und vermüllen. Schade, dass diese Energien nicht anderweitig genutzt werden!

 

An der Kreuzung Waldweg Alte Lohmarer Straße Richtung Siegburg, Ecke schwarzer Weg

 

An der Kreuzung Waldweg Reitstall zur Zwölf Apostelbuche, Ecke schwarzer Weg bzw. Höhe Gierssiefen

 

Bank am Ende der Buchbitze

 

mutwillig zerstören und vermüllen

 

 hier finden Sie weitere Bilder zur Bankpflege

 


 

Traktor-Tour Merten 2022

Juni und bestes Wetter: Drei Sommertage mit Traktor-Freunden und Gaumenfreuden unterwegs; erstmals kam das neue große Zelt des HGV zum Einsatz!

Vieles klingt beim neunten Camp vielleicht wie Routine und doch ist da auch immer wieder etwas Neues. Ein bisheriger Beifahrer wird zum Driver, das neue Zelt wird eingeweiht und erstmals gibt es bei der Anreise warmes Essen aus der Feuerschale. Kulinarisches Highlight waren neben den Schachlick-Spießen aus Pfadfinderzeiten natürlich die beiden Flammlachse. Auch ein Geburtstag wurde mit einem großen Erdbeersahnekuchen entsprechend gewürdigt.

 Zur Freude der Kinder auf dem Platz wurden wieder etliche Rundfahrten für diese durchgeführt. Natürlich durfte auch dieses Mal die Ausfahrt in den Westerwald nicht fehlen.

Wer jetzt den Eindruck hat, etwas verpasst zu haben … 

Nächstes Jahr kommt das Jubiläumscamp!

hier finden Sie weitere Bilder zur Tour

   


 

 HGV Aktiv

Jeder sollte einen Baum pflanzen! Unter dieser Überschrift wurden mit 1.000 Bäume für Lohmar ein Projekt gestartet. Mittlerweile wurden innerhalb der letzten beiden Jahre inzwischen 4.000 Bäume von uns gepflanzt und mit einer Reuse versehen. Für die ersten 3.000 Pflanzen wird es nun Zeit für weitere Freischneidearbeiten. Am 26. Februar 2022 wollen wir dies mit vereinten Kräften bewältigen. Dabei soll auch der Blühstreifen mit weiteren Pflanzen ausgestattet werden. Statt „Kamelle“ soll am Karnevalssamstag ein großer Eimer mit Samen „geworfen“ werden.

Am 19.03.2022 bieten wir jungen Familien mit Kindern nochmals das Angebot, bei der Pflanzung von 250 Bäumen aktiv dabei zu sein. Jedes Kind kann hier seinen eigenen Baum pflanzen und diesen später immer wieder besuchen und sein Wachsen verfolgen.

Am 19.02.2022 werden wir alte Obstbäume, vorwiegend Apfelbäume schneiden. Unter fachkundiger Einführung werden wir zunächst Einiges über den Schnitt am Obstbaum erfahren und dann in die Praxis umsetzen. Dies ist der Start zu dem neuen Projekt „Streuobst“. Im Herbst soll dann gemeinsam mit jungen Familien geerntet und vor Ort Saft gepresst werden. Jeder kann dann reichlich Obst oder Saft für den eigenen Bedarf mit nach Hause nehmen. Voraussichtlich im November wollen wir weitere Obstsorten (Birne, Kirsche, Pflaume…) pflanzen und mit einem Pflegeschnitt zu einem gutem Wachstum verhelfen. Unser Ziel an diesem Tag wird es sein, etliche Bäume pflanzen. Anders als im Wald werden wir dabei auf etwa acht Jahre alte Bäume zugreifen, die bereits im Sommer 2023 die ersten Blüten tragen können. Dafür ist die Logistik etwas umfangreicher: Eine Pflanze mit Wurzelballen ist je nach Halbstamm oder Hochstamm bereits 3 bis 5 Meter hoch und hat einen Ballen von rund 50cm. Für die folgenden Jahre sind dann regelmäßige Pflegeschnitte mit Anleitung und natürlich auch wieder die gemeinsame Ernte und die Vermostung geplant.

Am Sonntag, 13. März 2022 planen wir eine Wanderung unter dem Motto" Wir lernen unsere Heimat kennen.". An diesem Tag wollen wir, ausgehend von der Straße zum Park Lohmarhöhe über den Ingerberg Richtung Algert wandern. Zurück gehts durchs Wiesenbachtal Richtung Lohmar. DerWanderer erfährt Einiges über historische Orte und über unsere schöne Natur.

Ein besonderes Event ist für Samstag, 14. Mai 2022 vorgesehen. An diesem Termin ist ein Waldtag in Planung.

Auch in diesem Jahr werden wir am 8. Oktober 2022 unsere rund 180 Nistkästen wieder in vielen Kleingruppen mit etwa 80 Kindern und Erwachsenen säubern und dabei etwas über die Bewohner erfahren. Wir hoffen wieder auf so manche Überraschung in den Nistkästen.

Zum Abschluss des Jahres hoffen wir dann auf einen regen Besuch unseres Standes auf dem Lohmarer Weihnachtsmarkt am zweiten Adventwochenende.

Für nahezu alle genannten Termine sind noch wenige Plätze frei. Bitte melden Sie sich bei Interesse per E-Mail (event(at)hgv-lohmar.de) an. Und das Schönste bei diesen Terminen: Die meisten Aktionen enden mit einem Imbiss und bieten damit ausreichend Zeit zum gemeinsamen Austausch und Kennenlernen. Wir freuen uns auf viele, neue Gesichter.

Neben den genannten Terminen gibt es zahlreiche Angebote der Traktorfreunde im HGV zur gemeinsamen Ausfahrt und einem mehrtägigen Camp. Die Naturschutzgruppe hat den Bau von weiteren Insektenhotels und Ruhebänken ebenso im Kalender stehen, wie das beliebte Boßeln oder den Maibaum, die Bankpflege, die Pflanzbeete am HGV Haus, ...

Natürlich sollen zum Advent auch wieder die Lohmarer Heimatblätter erscheinen und das Heimatarchiv Heimat Lohmar wird mit weiteren Beiträgen gefüllt. Zudem möchten wir uns als Heimatverein auch sehr zügig der Entwicklung unserer Stadt und damit verstärkt unserer Heimat widmen. Ein spannendes Thema mit viel Gestaltungsraum!

Alle Termine können sich aus den bekannten Gründen ändern! Für die Teilnahme an unseren Veranstaltungen gelten die jeweils aktuellen Corona-Schutzverordnungen.

Weitere interessante Aktionen sind in Vorbereitung. Die Termine und weitergehende Informationen finden Sie auf unserer Homepage in Kürze unter „Aktuelles“. Es lohnt sich, immer mal wieder einen Blick darauf zu werfen.