Baumpflanzprojekte
Im Stadtwaldgebiet wurden schon vor 30 Jahren Aufforstungen mit begleitet. Spezielle bodenständige Baumsorten, die das Vogel -und Wildfutterangebot verbessern, wurden gezielt vom HGV gepflanzt. Vor kurzem wurden auf drei gerodeten Waldflächen 5.000 unterschiedliche Baumarten gesetzt, die sich voraussichtlich besser auf den laufenden Klimawandel einstellen. An der Lohmarer Schutzhütte erfolgte die Einrichtung eines „Baum Lehrpfades“ . Schilder und Infotafeln geben Auskunft über die gepflanzten Baum -und Straucharten. Für Insekten haben wir In einem Blühstreifen Wildblumen ausgesät
Der Fachbereich Heimatpflege und Naturschutz hat in Sachen Baumpflanzungen schon jahrelange Erfahrung. Bereits im Jahre 1989 wurden nach den Jahrhundertstürmen „Wibke und Vivian“ , die auch im Lohmarer Wald für massive Sturmschäden gesorgt hatten, im Rahmen der vom Forstamt eingeleiteten Wiederaufforstungsmaßnahmen, die ersten Bäume gepflanzt. Auf dem Ingerberg und an der Hauptschule bzw. auf der Höhe der Straße „Pützerau“ wurden große Flächen von Fichten durch die orkanartigen und lang anhaltenden Böen zerstört. Um die Nahrungsvielfalt der heimischen Tierwelt zu erweitern wurden je nach Aufforstungsfläche Wildkirche, Wildapfel, Wildbirne, Esskastanie, Hainbuche, Esche, Elsbeere, Speierling, Pfaffenhütchen und Ahorn gepflanzt.
Die Jungen Schösslinge wurden zwischen die bereits durch das Forstamt gesetzten Pflanzen eingegraben. Um die Jungpflanzen vor Wildverbiss zu schützen wurden zusätzlich Drahtreusen an einem Pflanzstab angebracht.
Heute nach über 30 Jahren haben die gepflanzten Bäume schon einen stattlichen Durchmesser und Wuchshöhe. Bereits beim Start des Baumpflanzprojektes vor über 30 Jahren war es dem HGV sehr wichtig, Kinder und Jugendliche einzubinden, um das „Gefühl“ für die Natur und speziell dem Wald zu vermitteln.
Bei dem jetzigen gestarteten neuen „Baumpflanzprojekt 2020“ ist es uns sehr wichtig, auch wieder Kinder und Jugendliche in das Projekt zu integrieren.



